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Die Anfänge
Betrachtet man die Automobilrennfahrer Anfang der 60er Jahre,
so waren es verwegene Sportler in Popeline- oder Baumwoll-Overalls.
Sie bestiegen in Polohemden mit Halbschalen-Helmen Ihre Rennwagen,
jagten mit über 230 Stundenkilometern teilweise durch
Steilwandkurven.
Bei Rennen im Sommer auf Hochleistungskursen mussten die Füße
der Fahrer bei den Boxenstops sogar mit Eimern voll kaltem
Wasser übergossen werden, weil sich in Motorennähe
die Cockpits unerträglich erhitzten. Man sah die Helden
jener Tage fast immer mit schwarz verrußten und ölverschmierten
Gesichtern auf den Siegerpodesten Lorbeer-Kränze als
Trophäen entgegen nehmen. |
| Zu dieser Zeit, am 13. Januar 1960 wurde in Köln
in der Villa Oppenheim, welche dem ADAC seinerzeit als Sitz
diente, unter Führung von Wolfgang Graf Berghe von Trips
die Scuderia Colonia gegründet. |
Der Name setzt sich aus dem italienischen
Begriff Scuderia (Pferde-) Rennstall, welcher seit der Begriffsprägung
durch Enzo Ferrari für Automobilfahrervereinigungen verwendet
wird, und dem Städtenamen Colonia (Köln), der Vaterstadt
von Graf Trips, zusammen.
Erkennungszeichen der Scuderia Colonia ist das bekannte Emblem,
welches von dem Grafiker Ernst van Husen geschaffen wurde.
Dieses Emblem wird weltweit von jedem Rennsportbegeisterten
erkannt und weckt nach wie vor großes Interesse.
weiter mit: Sportfahrervereinigung
- Teil I |
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